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Der See |
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… seit 1982 betauche ich diesen See, erlebe und genieße ihn. Vieles hat sich verändert. Der Ilsesee, die Menschen, das Tauchen. Dieser See hat sein ganz persönliches Eigenleben. Manchmal glaube ich, dass der See selbst eine Seele hat, aber das kommt vermutlich daher, weil ich dieses Juwel seit vielen Jahren intensiv erleben darf. Über 800 Tauchgänge in seinem Wasser haben mich die Schönheit aber auch die Empfindlichkeit dieses Biotops gelehrt. Der Ilsesee lebt, wie du und ich. Die Unterwasserlandschaft des Ilsesee verändert sich im Laufe der Jahrzehnte, so wie auch wir uns verändern. Resultierend aus der Summe unserer Erfahrungen, unserer Umwelt, den Erlebnissen die wir erfahren. So auch der Ilsesee. Auch er unterliegt diesen Gesetzen. Das sollten wir wissen und respektieren. Der Ilsesee hat sich gut entwickelt. Von einer einst öden Kiesab-baugrube hin zu einem der wunderbarsten, abwechslungs- Und ich kenne sie alle. Dieser See ist einzigartig. Als grundwassergespeister See mit einer max. Tiefe von 15 Metern und einem sehr ausgeprägten Unterwasserprofil, man kann schon Landschaft sagen, ist er in der Lage einer unverhältnismäßig abwechslungsreichen Flora und Fauna über und unter Wasser eine Heimat zu bieten. Ausgedehnte Flachwasserbereiche mit entsprechender biolo-gischer Wertbeständigkeit wechseln sich ab mit Steilwänden und Unterwassercanyons sowie einer für einen Süßwassersee einzigartigen Struktur des Seegrundes |

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Sandboden, Kies, diverse Sedimentschichten und sein klares Wasser bieten vielen bekannten heimischen Unterwasserpflanzen optimale Wuchsmöglichkeiten. Wo dies alles in Ordnung ist, findet sich ein sagenhafter Fischreichtum. Waller, Hecht, Fluss- u. Sonnenbarsch, Aal, Schleie, viele Weißfischarten in riesigen Schwärmen, Rotfeder, Rotauge, Stör, Sterlet, Seeforelle, Graskarpfen, Schuppenkarpfen, Spiegelkarpfen, diverse Muschelarten, Krebse und eine Unzahl an Kleinstlebewesen bilden eine ausgewogene Waage zwischen Fressen und Gefressen werden. Es ist ein empfindliches System der Gleichheit. Und es zeigt erste Ermüdungserscheinungen. Der See reagiert. Wir haben Biologen eingeschaltet und auch der Schwäbische Fischereihof in Salgen steht uns mit Rat und Tat zur Seite. Eine weitere Eutrophierung ist unter allen Umständen zu verhindern. Es müssen viele finanziell aufwendige Gegenmaßnahmen getroffen werden. Jetzt gilt es dem See zu helfen. Und dies können wir nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Deshalb haben wir ein Konzept entwickelt, diesen Prozess zu stoppen, den See zu schützen und zu erhalten, besonders für uns Taucher! Es wird gelingen, mit Eurer Hilfe. Aber hierfür benötigen wir auch finanzielle Unterstützung. Helft mit „unseren“ Ilsesee zu erhalten. In seiner Vielfältigkeit und Schönheit. Vielen herzlichen Dank, auch im Namen von Ronja!
Jürgen M. Scharm |
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